DGV Platzreife
Wenn Sie den Wunsch haben, allein und ohne Trainer auf einem Golfplatz zu spielen, dann müssen Sie zuerst eine Platzreifeprüfung absolvieren. Diese ist in etwa vergleichbar mit der Fahrprüfung und setzt sich zusammen aus einem theoretischen und einem praktischen Prüfungsteil. Erst dann, wenn Sie diese Prüfung bestanden haben, können Sie Ihre erste Golfrunde drehen.
Die DGV Platzreife
Während der letzten Jahrzehnte war es üblich, dass jeder Golfclub seine eigenen Platzreifekurse angeboten hat. Dabei unterschieden sich die Prüfungsinhalte der einzelnen Clubs zum Teil erheblich voneinander. Dies führte dazu, dass eine einmal erworbene Platzreife nicht überall anerkannt wurde.
Um das Problem zu lösen, wurde im Jahre 2006 eine einheitliche Platzreifeprüfung nach den Regeln des Deutschen Golfverbandes (DGV) eingeführt. Alle dem DGV angeschlossenen Golfclubs verpflichten sich seitdem, die Platzreifeprüfung nach diesen Richtlinien durchzuführen.
Die theoretische Prüfung
In diesem ersten Prüfungsteil müssen Sie insgesamt 30 Fragen zu den Golfregeln und zur Golfetikette beantworten. Sie haben dafür 30 Minuten Zeit. Die theoretische Platzreifeprüfung ist ein Multiple-Choice-Test, bei dem Sie meistens auch das Regelbuch zu Hilfe nehmen können.
Dieses Regelbuch erhalten Sie während der theoretischen Ausbildung ausgehändigt. Es enthält die wichtigsten Bestimmungen für das Spiel auf dem Platz und für die Etikette.
In den meisten Golfclubs finden spezielle Regelabende zur Vorbereitung auf die Platzreifeprüfung statt.
Die Platzbegehung
Hierbei handelt es sich um eine reine Übung, an deren Ende keine Prüfungsleistung erforderlich ist.
Der Trainer geht dabei zusammen mit seinen Kursteilnehmern und ihren Golfsets über einen 18-Loch-Platz. Er wird Ihnen die einzelnen Spielbahnen und ihre Besonderheiten zeigen. An konkreten Beispielen kann er Ihnen zum Beispiel demonstrieren, was es mit einem Bunker oder einem Wasserhindernis auf sich hat oder was es generell auf einem Golfplatz zu beachten gibt.
Die praktische Prüfung
Hierbei müssen Sie als Prüfungskandidat insgesamt 9 Löcher spielen, von denen aber nur die 6 besten gewertet werden. Im praktischen Prüfungsteil kommt es besonders darauf an, dass Sie zügig spielen und dabei die richtigen Entscheidungen treffen können. Während Ihres Spiels dürfen Sie die anderen Spieler weder behindern noch gefährden. Bei der praktischen Prüfung müssen Sie auch die Golfregeln und die Etikette korrekt anwenden können.
Wie geht es nach der Platzreife weiter?
Wenn Sie alle Prüfungsteile bestanden haben, dann erhalten Sie darüber eine Urkunde. Diese gilt als Nachweis der Platzreife, welche Sie nunmehr berechtigt, jederzeit allein zu spielen.
Wenn Sie weitergehende Ambitionen haben, dann können Sie Ihre golferischen Kenntnisse und Fertigkeiten weiter vervollkommnen und später eventuell an Turnieren teilnehmen.
Dies ist auch im fortgeschrittenen Alter noch ein lohnenswertes Ziel.
Datum: 25.05.2011 02:38 / Autor: Paul_Kuhn
Die DGV Platzreife
Während der letzten Jahrzehnte war es üblich, dass jeder Golfclub seine eigenen Platzreifekurse angeboten hat. Dabei unterschieden sich die Prüfungsinhalte der einzelnen Clubs zum Teil erheblich voneinander. Dies führte dazu, dass eine einmal erworbene Platzreife nicht überall anerkannt wurde.
Um das Problem zu lösen, wurde im Jahre 2006 eine einheitliche Platzreifeprüfung nach den Regeln des Deutschen Golfverbandes (DGV) eingeführt. Alle dem DGV angeschlossenen Golfclubs verpflichten sich seitdem, die Platzreifeprüfung nach diesen Richtlinien durchzuführen.
Die theoretische Prüfung
In diesem ersten Prüfungsteil müssen Sie insgesamt 30 Fragen zu den Golfregeln und zur Golfetikette beantworten. Sie haben dafür 30 Minuten Zeit. Die theoretische Platzreifeprüfung ist ein Multiple-Choice-Test, bei dem Sie meistens auch das Regelbuch zu Hilfe nehmen können.
Dieses Regelbuch erhalten Sie während der theoretischen Ausbildung ausgehändigt. Es enthält die wichtigsten Bestimmungen für das Spiel auf dem Platz und für die Etikette.
In den meisten Golfclubs finden spezielle Regelabende zur Vorbereitung auf die Platzreifeprüfung statt.
Die Platzbegehung
Hierbei handelt es sich um eine reine Übung, an deren Ende keine Prüfungsleistung erforderlich ist.
Der Trainer geht dabei zusammen mit seinen Kursteilnehmern und ihren Golfsets über einen 18-Loch-Platz. Er wird Ihnen die einzelnen Spielbahnen und ihre Besonderheiten zeigen. An konkreten Beispielen kann er Ihnen zum Beispiel demonstrieren, was es mit einem Bunker oder einem Wasserhindernis auf sich hat oder was es generell auf einem Golfplatz zu beachten gibt.
Die praktische Prüfung
Hierbei müssen Sie als Prüfungskandidat insgesamt 9 Löcher spielen, von denen aber nur die 6 besten gewertet werden. Im praktischen Prüfungsteil kommt es besonders darauf an, dass Sie zügig spielen und dabei die richtigen Entscheidungen treffen können. Während Ihres Spiels dürfen Sie die anderen Spieler weder behindern noch gefährden. Bei der praktischen Prüfung müssen Sie auch die Golfregeln und die Etikette korrekt anwenden können.
Wie geht es nach der Platzreife weiter?
Wenn Sie alle Prüfungsteile bestanden haben, dann erhalten Sie darüber eine Urkunde. Diese gilt als Nachweis der Platzreife, welche Sie nunmehr berechtigt, jederzeit allein zu spielen.
Wenn Sie weitergehende Ambitionen haben, dann können Sie Ihre golferischen Kenntnisse und Fertigkeiten weiter vervollkommnen und später eventuell an Turnieren teilnehmen.
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